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SAP + Energieversorger + scc =
Das ERP-System für Energieversorger
von morgen

Warum Energieversorger spezielle ERP-Systeme benötigen

Energieversorger stehen vor komplexen Herausforderungen: steigende regulatorische Anforderungen, zunehmende Datenmengen und die Energiewende. Ein leistungsfähiges ERP-System, das auf die Energiebranche und deren Bedürfnisse optimal zugeschnitten ist, ist daher entscheidend. In diesem Artikel stellen wir von scc vor:

  • welche Anforderungen Energieversorger an ein ERP-System haben
  • warum SAP dabei eine zentrale Rolle spielt
  • Erfahrungswerte von scc.

Energieversorger benötigen spezialisierte ERP-Systeme, um regulatorische Anforderungen, Datenmengen und komplexe Prozesse zu bewältigen.

10 Anforderungen der Energiebranche an ein ERP-System

1
Flexibilität
Selbst Unternehmen derselben Branche unterscheiden sich oft in vielen Punkten voneinander – und sind individuell. So auch Energieversorger. Deshalb ist ein flexibles ERP-System, das sich den jeweiligen Geschäftsanforderungen und Bedürfnissen anpasst, unumgänglich.
2
Skalierbarkeit
Ändern sich Gegebenheiten im Unternehmen, kommen Mitarbeiter:innen und Kund:innen hinzu oder entwickelt sich das Angebot weiter, dann darf die ERP-Lösung nicht nachhinken – im Gegenteil: Sie muss sich den neuen Bedingungen perfekt anpassen.
3
Sicherheit und
Datenschutz
Jedes Unternehmen, das mit vertraulichen, personenbezogenen Daten arbeitet, muss sich darauf verlassen können, dass das ERP-System sicher und DSGVO-konform arbeitet.
4
Anbindung an
andere Systeme
Werden mehrere verschiedene Anwendungen in einem Unternehmen verwendet, die miteinander Daten und Informationen verarbeiten sollen, ist es wichtig, dass hier eine Verknüpfung möglich ist.
5
Kund:innen-
service
Energieversorger benötigen eine umfassende Funktion, um Kund:innen effizient und kompetent betreuen zu können.
6
Mobilität
Außendienst-Mitarbeiter:innen von Energieversorgungsunternehmen müssen auch von unterwegs auf das ERP-System zugreifen können. Die Nutzung über mobile Endgeräte muss somit gewährleistet sein.
7
Energiewende & Branchenwandel
Gerade die Energiebranche durchlebt aktuell einen starken Wandel. Das heißt: Die Energiewende stellt die Versorgungsunternehmen vor neue Herausforderungen wie etwa eine erhöhte Stromproduktion durch erneuerbare Energien oder neue, intelligente Messsysteme. Das ERP-System muss flexibel auf diese Änderungen reagieren und die enormen Datenmengen verarbeiten können.
8
Informationen
in Echtzeit
Daten und Informationen, die als Basis für wichtige Geschäftsentscheidungen dienen, sollten in Echtzeit zur Verfügung stehen und analysiert werden können.
9
Gesetzliche
Anforderungen
Unternehmen in der Energiebranche unterliegen strengen Anforderungen im Hinblick auf die Einhaltung von Gesetzen. Dass die ERP-Lösung diesen gerecht wird, ist eine absolute Grundvoraussetzung. Eine typische Anforderung wird beispielsweise für Unternehmen geltend, die neben der Energieversorgung noch weitere Dienstleistungen und Produkte anbieten (Öffentlicher Verkehr oder Ähnliches). Wo früher ein System für alle Dienstleistungen eines Unternehmens ausreichte, müssen heute getrennte Lösungen her, um den Vorschriften der EU und der DSGVO zu entsprechen.
10
Einfache
Bedienbarkeit
Bei all den Anforderungen für Kund:innen und Unternehmen sollte auch auf die eigenen Mitarbeiter:innen nicht vergessen werden. Denn die ERP-Lösung macht einen wesentlichen Teil ihres Arbeitsalltages aus und hat damit auch einen großen Einfluss auf ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Das System sollte daher einfach und intuitiv zu bedienen sein und eine effiziente Arbeitsweise ermöglichen. Ein guter und kompetenter Support ist hierbei ebenfalls ein wichtiges Kriterium.

ERP-Anforderungen in Kurzform


  • - Flexibilität zur Anpassung an individuelle Geschäftsprozesse

  • - Skalierbarkeit bei wachsendem Unternehmen

  • - Sicherheit und Datenschutz (DSGVO)

  • - Integration mit bestehenden Systemen

  • - Effiziente Kundenverwaltung

  • - Mobile Nutzung für Außendienst

  • - Reaktion auf den Wandel der Energiebranche

  • - Echtzeit-Datenanalyse

  • - Einhaltung gesetzlicher Anforderungen

  • - Einfache Bedienbarkeit für Mitarbeiter


Angefangen bei der Sicherstellung der Energieversorgung im gesamten Versorgungsgebiet über die Optimierung von Geschäftsprozessen und die Kommunikation mit einer Vielzahl an Kunden bis hin zur Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und Umweltvorschriften.

All diese Anforderungen zeigen, dass es für Energieversorger wesentlich ist, auf ein leistungs-
fähiges ERP-System wie SAP zu setzen – unabhängig davon, ob sie sich für eine On-premise- oder Cloud-Umgebung entscheiden.

Darum SAP

Nicht umsonst nutzen nahezu alle großen, bekannten Energieversorger in Österreich SAP als ERP- und/oder IS-Utilities-Lösung. Aus dem Grund, da die Lösung speziell auf komplexe Branchenanforderungen ausgelegt ist und sich flexibel erweitern lässt. Bei Projekten mit Energieversorgern übernimmt SAP zentrale Unternehmensprozesse wie Finanzwesen, Controlling oder Materialwirtschaft und wird durch branchenspezifische Lösungen ergänzt.

Wir von scc sind Partner für Energieversorger-ERP

Seit über 25 Jahren sind wir als SAP-Beratungsunternehmen in Österreich tätig, offiziell akkreditierter SAP-Gold-Partner und mittlerweile mit über 300 Berater:innen führendes SAP-Beratungsunternehmen. Unsere Kunden sind vielfältig, wobei wir in einigen Bereichen eine besonders profunde Expertise aufbauen konnten – darunter die Energiebranche. Zu unseren Kunden zählen viele namhafte, bekannte Energieversorger:

Unsere Praxisbeispiele aus der Energiebranche

illwerke vkw AG

Gemeinsam mit SAP und einem Partnerunternehmen, die GISA, setzen wir ein interessantes Conversion-Projekt um. Eine Zusammenarbeit mit mehreren Spezialisten ist bei solchen Vorhaben die übliche Vorgehensweise, um für unsere Kunden das volle Potenzial ausschöpfen zu können. Bei der Conversion für illwerke vkw AG ist SAP rein für die Qualitätskontrolle zuständig, wir übernehmen den ERP-Part (klassische Unternehmensprozesse wie Rechnungswesen, Controlling, Materialwirtschaft, Fakturierung, Einkauf, Lagerbestandsführung, Beschaffung, Personalwesen, Lohn- und Gehaltsverrechnung usw.) und die GISA kümmert sich um die Utility-Spezifika (früher: IS-U = Industry Solution Utilities). Die GISA ist ein Tochterunternehmen unseres Joint-Venture-Partners, der NTT DATA Business Solutions, der als weltweit größter SAP-Partner gilt. Darüber hinaus handelt es sich bei der GISA um ein ausgegliedertes IT-Unternehmen eines deutschen Energielieferanten und damit um einen absoluten Spezialisten in der Energiebranche.

Salzburg AG

Bei diesem noch relativ jungen Conversion-Projekt befinden wir uns gerade im gemeinsamen Setup-Prozess. Das Projekt wird u.a. mit der eigenen Tochterfirma HR Force (im Bereich Personalwirtschaft) durchgeführt. Gemeinsam mit anderen Partnern übernimmt scc hierbei den Kernteil im ERP-Bereich. Das Besondere an diesem Projekt: Die Salzburg AG hat sich als erster europäischer Energieversorger für eine auf RISE basierende Conversion entschieden, die durch SAP technisch und durch scc – samt Partner – applikatorisch umgesetzt wird. Das bedeutet, dass die Daten nicht bei der Salzburg AG selbst liegen, sondern in die Cloud der SAP ausgelagert werden. Damit obliegt auch das Datenmanagement der SAP. Die Entscheidung zwischen Cloud- und On-premise-Lösung fällt vielen Energieversorgern nicht leicht, sodass die Salzburg AG zu einem hochinteressanten Projekt für alle Versorgungsunternehmen wird, die die Conversion zu S/4 HANA noch vor sich haben.

Bild: © Salzburg AG

Bereits seit vielen Jahren fungieren wir als Beratungsunternehmen für Energieversorger in nahezu allen österreichischen Bundesländern sowie systemkritischen Infrastruktur-Unternehmen und geben unseren Erfahrungsschatz zu ausgewählten ERP-Themenbereichen wie Buchhaltung, Controlling, Analytics oder Lagerwirtschaft weiter. Zudem unterstützen wir bei österreichspezifischen Branchenadaptierungen und sorgen vereinzelt auch dafür, dass innerhalb der Unternehmen unserer Partner und Kunden die notwendigen internen Skills im Umgang mit SAP aufgebaut werden.
Und damit haben wir nun auch die dritte perfekte Symbiose aufgezeigt: Energieversorger + scc. Wir freuen uns, seit so vielen Jahren mit namhaften Energieversorgungsunternehmen zusammenarbeiten zu dürfen und dabei unsere Kenntnisse auf diesem hochinteressanten Gebiet immer weiter auszubauen. Dies führt dazu, dass wir unser Angebot basierend auf diesem neu erlangten Wissen stets erweitern und für unsere Kunden eine verlässliche Wegbegleiterin sein können.

SAP als ERP für Energieversorger - Häufig gestellte Fragen

Was ist ein ERP-System für Energieversorger?

Ein ERP-System für Energieversorger ist eine zentrale Softwarelösung zur Steuerung von Geschäftsprozessen wie Abrechnung, Kundenmanagement, Netzbetrieb und Finanzen. Es integriert verschiedene Unternehmensbereiche in einem System und ermöglicht effiziente Abläufe.

Warum brauchen Energieversorger spezielle ERP-Lösungen?

Energieversorger unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen und müssen komplexe Prozesse wie Netzmanagement und Energieabrechnung abbilden. Standard-ERP-Systeme sind dafür oft nicht ausreichend und müssen branchenspezifisch erweitert werden.

Welche Vorteile bietet ein ERP-System wie SAP für Energieversorger?

SAP bietet branchenspezifische Lösungen, die auf die Anforderungen von Energieversorgern zugeschnitten sind. Dazu gehören Funktionen für Abrechnung, Marktkommunikation und Netzbetrieb sowie eine hohe Skalierbarkeit.

Wie unterstützt ein ERP-System die Energiewende?

ERP-Systeme helfen dabei, neue Geschäftsmodelle wie erneuerbare Energien oder Smart Metering zu integrieren. Sie ermöglichen eine bessere Datenanalyse und unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben.

Wie lange dauert die Einführung eines ERP-Systems bei Energieversorgern?

Die Implementierung dauert je nach Unternehmensgröße und Systemkomplexität in der Regel zwischen 6 und 24 Monaten. Individuelle Anforderungen und bestehende IT-Strukturen beeinflussen die Projektdauer.

Welche Risiken gibt es bei der Einführung eines ERP-Systems?

Typische Risiken sind unklare Anforderungen, unzureichende Planung und fehlende interne Ressourcen. Auch die Integration bestehender Systeme kann komplex sein und zu Verzögerungen führen.

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