SAP für Einkäufer:innen: Wie Sie Ariba bei Einkaufs- und Beschaffungsprozessen unterstützt
Es ist 1996. Aus den Boxen dröhnt „Macarena“, der Nintendo 64 wird veröffentlicht und Bill Clinton als Präsident der Vereinigten Staaten wiedergewählt. Währenddessen gewinnt Mike Tyson den Weltmeistertitel im Schwergewicht und die Türkei tritt der EU-Zollregion bei. In genau jener Zeit wird auch das Unternehmen Ariba gegründet. Und nur wenige Jahre später erblickt das dazugehörige Ariba Network das Licht der Welt – ein äußerst zukunftsweisendes Konzept. Noch heute spielt dieses eine wichtige Rolle bei Einkaufs- und Beschaffungsprozessen eines Unternehmens. Schauen wir uns das alles daher genauer an.
Gekommen, um zu revolutionieren
Zunächst stellt sich die Frage: Warum war das Ariba Network vor nunmehr 25 Jahren so revolutionär? Ganz einfach: Damit wurde der Einkaufs- und Beschaffungsprozess auf ein neues Level gehoben. Das bedeutet: Betriebe hatten nun die Möglichkeit, Dokumente, die es bislang nur in Papierform gab, wie etwa Bestellungen und Rechnungen, elektronisch abzulegen und zugleich von einem System zum anderen zu senden. Gleichzeitig eröffneten sich so neue Chancen der digitalen Kommunikation. Und damit wurde auch der Datenaustausch vorangetrieben und Unternehmen profitierten von vielen weiteren Vorteilen: So ließen sich durch die digitalen Versionen der Dokumente Zeit und Kosten sparen sowie die Ausgaben besser im Blick behalten.
Das Ariba Network heute
Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Ariba Network stetig weiter, wurde um Funktionen erweitert und trägt auch aktuellen Entwicklungen Rechnung. Wir haben das Wichtigste zusammengefasst:
- Cloud-Applikation: Ariba Network ist mittlerweile eine Cloud-Applikation, also ein Miet-Modell, und wurde in SAP Business Network umbenannt.
- Lösung für den Einkauf: Unternehmen können damit all ihre Einkaufsaktivitäten vornehmen und an einem Ort bündeln.
- Smartes Tool: Die Lösung hilft dabei, Vorschriften einzuhalten, Prozesse transparenter und Betriebe effizienter zu machen.
- Mit SAP verknüpft: Ariba funktioniert zwar auch allein, so richtig rund wird das Ganze aber erst, wenn es mit einem ERP-System wie SAP verknüpft wird. So wird der Einkaufs- und Beschaffungsprozess auf ein neues Level gehoben.
Der virtuelle Marktplatz
Denn Beschaffung bedeutet ja nicht mehr nur, Materialien und Dienstleistungen zu erwerben, sondern es geht heutzutage um weitaus mehr, etwa um Spediteurs-Dienstleistungen oder um den Einsatz von Leiharbeitskräften. Ebenso spielt die Auswahl der richtigen Partner eine entscheidende Rolle – zum Beispiel in Hinblick auf das Risikomanagement. All das bildet das Tool ab, sodass es mittlerweile weit über das alleinige Übertragen von Daten hinausreicht. Ziel ist es, einen Einkaufsprozess zu ermöglichen, der weitgehend touchless ist, also möglichst wenige Berührungspunkte bzw. Mouse Clicks erfordert, somit das Einkaufspersonal entlastet und auf viel Automatisierung setzt.
Ariba & scc: unschlagbares Duo