Eine Datenplattform für alle Fälle: Was moderne Data Warehouses wie SAP Datasphere oder Microsoft Fabric können
Beeren und Pilze. Münzen und Schmuck. Kunstobjekte und Oldtimer. Oder Pins und Reels als Urlaubsinspiration. Wir Menschen waren schon immer Sammler:innen und haben in den vergangenen Jahrtausenden etliches gehortet. Das aktuell wichtigste Sammlerstück mit der größten Wertsteigerung? Daten! Denn ohne die geht im wirtschaftlichen Kontext nichts mehr. Und das hat mittlerweile dazu geführt, dass sich viele Firmen in einem regelrechten Datendschungel befinden, den es zu bezwingen und gut für sich zu nutzen gilt. Eines der wichtigsten Instrumente dabei sind Data Warehouses. Warum sie eine so bedeutende Rolle spielen, was sie auszeichnet und was wir Ihnen diesbezüglich bieten können, verrät der Beitrag.
Der Datendschungel wächst
Personenbezogene Informationen, Umsatzzahlen, Einkaufsstatistiken, Maschinendaten, Forschungsmaterial. Die Daten in Unternehmen häufen sich. Nur gut, dass wir in der digitalen Ära angekommen sind. Denn um das alles in ausgedruckter Form lagern zu können, bräuchten Firmen riesige Hallen. Und das nötige Personal, das sich dieser Papierberge annimmt. Zum Glück sammeln wir unsere Daten also inzwischen auf Servern oder in der Cloud. Doch obwohl unsere Datenberge nun zumindest physisch geschrumpft sind, so bleibt eine Gefahr bestehen: nämlich im Datendschungel unterzugehen.
Eine der wichtigsten Fragen für Unternehmen lautet daher: Wie schaffe ich es, den Überblick über all meine Daten zu behalten? Wie kann ich sie an einem Ort bündeln? Und damit auch: Wie lassen sich aus der Menge an Daten, die sich in letzter Zeit vervielfacht hat, die wichtigsten Informationen rasch herausfiltern, um daraus Handlungsschlüsse abzuleiten? Denn eines ist klar: Einfach nur Daten zu horten – ohne Zweck und ohne Ziel – macht wenig Sinn. Vielmehr geht es darum, damit wirtschaftlich etwas Positives zu bewirken und diese Wertanlage sinnvoll zu nutzen. Und genau hier setzen Data Warehouses, sprich moderne Datenplattformen, an.
Reporting ist nicht gleich Reporting
ERP-System:
Beispiel: Mitarbeitende müssen Produktionsutensilien bestellen und haben viele Lieferantinnen und Lieferanten zur Auswahl. Um die beste Wahl zu treffen, analysieren sie die Zahlungsmoral dieser. So wechseln sie von einer operativen Tätigkeit, nämlich dem Anlegen der Bestellung, in eine Analyse, die ihnen verrät, welche Lieferantinnen und Lieferanten in der Vergangenheit etwa pünktlich geliefert haben oder wo es Probleme gab.
Data Warehouse:
Beispiel: Damit lässt sich etwa die Umsatzentwicklung der letzten Jahre betrachten, wodurch Ausreißer sichtbar werden. In weiterer Folge kann so eruiert werden, was die Gründe hierfür waren und wie dies künftig verhindert werden kann.
Ein Ort für alle Daten
Das Data Warehouse ist hingegen ein zentraler Punkt, an dem alles zusammenläuft, gebündelt und verknüpft wird. Und in weiterer Folge eben ausgewertet werden kann. Wenn es also darum geht, das große Ganze abzubilden – und das wird heutzutage immer wichtiger – kommen Unternehmen nicht mehr um eine moderne Datenplattform bzw. ein Data Warehouse herum.
Die Zukunft heißt: Business Data Fabric
Jetzt müssen Sie sich nur noch für ein System entscheiden.