SAP BW 7.5: Zeit für neue Wege in der Datenarchitektur
SAP Business Warehouse in der Version 7.5, kurz SAP BW 7.5, war für viele Unternehmen jahrelang ein verlässlicher Begleiter. Doch bei jeder Technologie kommt irgendwann der Punkt, an dem diese nicht mehr zur Gegenwart – und schon gar nicht zur Zukunft – passt. Dieser Zeitpunkt ist nun für BW 7.5 gekommen: Die Wartung läuft 2027 aus, mit Verlängerung bis maximal 2030. Und spätestens dann ist klar: Die Zeiten von SAP BW 7.5 neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu.
Wer also heute noch auf BW 7.5 setzt, steht vor der Frage: Was kommt danach? Moderne Datenstrategien verlangen mehr: Cloudfähigkeit, Offenheit für KI-Anwendungen, flexible Datenmodelle und eine Plattform, die mit der Geschwindigkeit des Unternehmensalltags mithalten kann.
Zwei Wege, ein Ziel: Zukunftsfähige Datenplattformen
Die schlechte Nachricht: Eine einfache technische Migration reicht hier leider nicht aus. Was es braucht, ist eine strategische Entscheidung hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung und eine saubere Einführung des neuen Systems. Die gute Nachricht: Zur Auswahl stehen zwei starke Lösungen, die den Weg in die Zukunft ebnen. Zum einen hätten wir hier die Business Data Cloud, die Nachfolgelösung aus dem Hause SAP. Zum anderen ist da Microsoft Fabric, eine offene, stark anpassbare Plattform. Beide Plattformen versprechen Skalierbarkeit, Flexibilität und Zukunftssicherheit. Doch ihre Ansätze unterscheiden sich. Es gilt also abzuwägen, welches System für die individuellen Unternehmensanforderungen das passendere ist.
Wer tief im SAP-Kosmos unterwegs ist, findet mit der Business Data Cloud einen konsequenten nächsten Schritt. Die Kombination aus SAP Datasphere, SAP Analytics Cloud und SAP Databricks ermöglicht es, bestehende Geschäftslogiken und Metadaten weiterzuverwenden. Für Unternehmen mit komplexen SAP-Modellen ist das ein deutlicher Vorteil. Die eingebaute Planungsfunktionalität erleichtert zudem den Brückenschlag von Analyse zu Steuerung. Und die enge Verzahnung mit S/4HANA und den dazugehörigen Applikationen minimiert den Schnittstellenaufwand: für einen Kickstart sorgen auch ausgelieferte, fertige Datenprodukte der SAP – Business Content sozusagen. Kurzum: Wer die Welt von SAP kennt und schätzt, bekommt hier ein System, das sich vertraut anfühlt und gleichzeitig auf dem neuesten technischen Stand ist.
Diese Plattform setzt bewusst auf Offenheit und Modularität. Ob ERP-Daten, Cloud-native Quellen oder externe Tools: Alles soll sich flexibel und skalierbar integrieren lassen. Wer einen bunten Datenmix beherrschen muss, bekommt hier viele Freiheiten und technische Möglichkeiten. Technologisch bringt Microsoft Fabric eine breite Palette an Werkzeugen mit. Damit lassen sich Daten nicht nur analysieren, sondern auch für Machine Learning und automatisierte Prozesse nutzen.
Allerdings: Wer aus der SAP-Welt kommt, muss sich umstellen. Geschäftslogik und Semantik, die in BW oder SAP Datasphere automatisch mitgegeben wurden, fehlen hier. Das heißt: Modelle und zugehörige Semantik müssen von Grund auf neu aufgebaut werden. Für Unternehmen ohne tiefgreifendes SAP-Know-how und Datenkompetenz kann das herausfordernd sein.
Und jetzt?
Die genauen Termine sowie konkrete Infos zu Dauer und Ablauf der Veranstaltungen geben wir in Kürze bekannt. Stay tuned!
Ob SAP Business Data Cloud oder Microsoft Fabric: Beide Plattformen haben Potenzial. Entscheidend ist jedoch, welche der beiden besser zu Ihrem Unternehmen passt. Und genau das finden wir gemeinsam heraus.
Die Zukunft ist da!
Ob Sie sich nun für SAP Business Data Cloud oder Microsoft Fabric entscheiden: Mit der richtigen Strategie, einem starken Partner und einem klaren Umsetzungsplan steht dem Wandel nichts im Weg. Lassen Sie uns gemeinsam an Ihrer neuen Datenarchitektur bauen!