scc und die EnergyCom
Zunächst also die brennende Frage: Was macht ein SAP-Unternehmen wie wir, die scc, auf dieser Schweizer Tagung? Das ist ganz einfach erklärt – und besteht im Wesentlichen aus zwei Gründen:
Niederlassung in der Schweiz:
Seit 2022 haben wir eine Niederlassung in der Schweiz, direkt in Zürich. Im Nachbarland ist der SAP-Markt doppelt so groß wie in Österreich und viele bedeutende Firmen haben ihren Sitz in der Schweiz. Für uns waren und sind dies optimale Voraussetzungen für eine Unternehmenserweiterung. Inzwischen ist nicht nur das dortige Team auf 14 Personen angewachsen, sondern wir haben auch eine SAP-Partnerschaft, womit wir Kunden vor Ort noch effektiver betreuen können.
Schwerpunkte in der Schweiz:
Wir unterstützen in der Schweiz Unternehmen in allen SAP-Belangen, wie etwa bei der Umstellung auf S/4HANA. Aber wir setzen darüber hinaus zwei große Schwerpunkte auf folgende Themenkreise: Utilites, also den Energie-Markt, sowie den Gesundheitsbereich. Denn diese Sparten stehen aktuell vor besonders großen Herausforderungen in puncto Nachfolgelösungen – und genau hier setzen wir mit unserer Expertise an. Wir sprechen in diesem Zusammenhang gern von einer „Boutique-Beratung“, also einer Beratung, die optimal auf diesen ausgewählten Bereich zugeschnitten ist.
Jetzt dürfte klar sein, warum die EnergyCom für uns ein wichtiger und zukunftsträchtiger Austauschort ist – und für den dortigen Gedanken- und Ideenaustausch sind wir sehr dankbar.
Dank unserer Niederlassung in der Schweiz und unserer Expertise speziell im Bereich Utilities und Health Care sind wir vor Ort da und bieten maßgeschneiderte Beratung. Gleichzeitig können wir auf die Erfahrung von knapp 300 weiteren Kolleg:innen der scc-Gruppe zurückgreifen. Für uns und unsere Kunden ein optimales Szenario.
Edgar Reiter
Geschäftsführung scc Schweiz
Die EnergyCom – strategische Zukunftsgestaltung in Zürich
Wie kann man sich nun die EnergyCom vorstellen? Ein paar Eckpunkte:
1
Expertenkreis:
Die interdisziplinäre Community, die sich hier, in der Limmatstadt, zum Austausch trifft, setzt sich aus einem exklusiven Kreis von persönlich eingeladenen Energieversorgern und -Produzenten, Technologie-Unternehmen, Wertschöpfungspartnern, Investoren, Wissenschaftsvertretern, Verbänden, Behörden und Politik zusammen.
2
Ausgewählte Partner:
Als „Knowledge Partner“ sind das Bundesamt für Energie-BFE, die EMPA, das ETH Energy Science Center, der Schweizerische Gasverband-VSG sowie der Wirtschaftsverband Swissmem aktiv eingebunden.
3
Breiter Diskurs:
Im Zentrum der Konferenz stehen informelle Dialoge zwischen Führungskräften und Fachkolleg:innen, sogenannten „Peers“. Es geht also um einen umfassenden Austausch – und zwar medienfrei. Folgende drei Schwerpunktthemen werden diskutiert: Trends und Strategien im Bereich der Energieversorgung, IT-Aspekte und Innovationen.
4
Energiemarkt:
Die Business-to-Business Plattform leistet damit einen wichtigen Beitrag zur strategischen Zukunftsgestaltung des Energiemarktes und der Energiewende der Schweiz – und darüber hinaus.
Themen der Konferenz
1
Ausbau:
Die EnergyCom 2024 führte insbesondere die Themen des Netzinfrastruktur-Ausbaus in den kritischen Diskurs. Schließlich gehen mit der Weiterentwicklung, Modernisierung und dem Ausbau der Netze Investitionen in Milliardenhöhe einher. Das Stromnetz ist allerdings die Lebensader der Stromversorgung – und damit auch ein Motor für zukunftsträchtige Energie- und Klimastrategien. Präsentiert wurden in diesem Zusammenhang auch Ergebnisse von verschiedenen ETH-Studien zur Weiterentwicklung des Verteilnetzes.
2
Virtueller Assistent:
Joule kann durch Programme führen und fungiert als virtueller Assistent.
3
Transactional:
Weiters muss die Energienetzplanung von thermischen Netzen und Gasnetzen synergetisch eingebunden werden und es braucht verlässliche Rahmenbedingungen, eine angemessene Verzinsung und beschleunigte Verfahren.
4
Digitalisierung:
Auch digitale Plattformen, die bisherige Geschäftsmodelle verändern bzw. gänzlich neue schaffen, standen im Fokus.
5
Paradigmenwechsel:
Mit der Forschungsinitiative „Mining the Atmosphere“ schlug die Empa, die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, nichts weniger als einen Paradigmenwechsel vor: Die Gesellschaft soll sich von einer CO2-emittierenden hin zu einer CO2-bindenden entwickeln, welche das Klimagas als wertvollen Rohstoff nutzt. Die Stadt Zürich und „Entsorgung + Recycling Zürich“, kurz ERZ, sind dabei drauf und dran, CO2-Negativemissionen zu realisieren, um die Klimaneutralität 2040 zu erreichen.
Der Austausch zwischen der Schweiz und Österreich, den wir seitens scc ermöglichten, ist auf dieser Tagung sehr gut angekommen und war eine massive Bereicherung für die Diskussionen. Dieses schöne Feedback wurde an uns herangetragen.
Christian Dvorak
Geschäftsführung scc Schweiz