Wichtige Funktionen von SAP IBP

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Demand Planning
Absatzprognosen
2
Supply Planning
Produktionsplanung
3
Simulation
What-if-Szenarien
4
Dashboards
Visualisierung von Daten

Warum SAP IBP?

Bei SAP Integrated Business Planning handelt es sich um eine cloudbasierte Lösung, die eine effiziente und verlässliche Unternehmensplanung ermöglicht. Mit der IBP können Verkaufsplanungen, Produktionsplanungen, Nachfrageprognosen, Beschaffungsplanungen und vieles mehr automatisiert umgesetzt werden. Dafür werden klassische Planungs- und Prognosefunktionen mit modernem Machine Learning kombiniert, und basierend auf vorab definierte Kennzahlen und vorhandene Unternehmensdaten sorgt IBP schließlich für effiziente Planungen und faktenbasierte Entscheidungsgrundlagen. Die User:innen schätzen an der Cloud-Lösung darüber hinaus das ansprechende User Interface, die vielfältigen Möglichkeiten für kreative und informative Dashboards, die hochprofessionellen, managementtauglichen Auswertungen und die umfangreichen Möglichkeiten für Simulationen und What-if-Szenarien. SAP IBP sorgt in Summe damit für mehr Sichtweite in der Planung, schafft die Grundlage für aktives, antizipatives Handeln und reduziert reaktives Firefighting.

Herausforderungen in der Supply Chain Planung

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verteilte Standorte
2
komplexe Produktstrukturen
3
hohe Datenmengen
4
Bedarf an präzisen Forecasts

In 8 Monaten zu einem erfolgreichen, agilen und effizienten Planungstool

Aber kehren wir nun zurück zu unserer Zusammenarbeit mit GPI. Der offizielle Startschuss hierfür fiel im September 2022. Im ersten Schritt wurden die Möglichkeiten mit SAP IBP aufgezeigt und mit den Herausforderungen und Anforderungen der GPI in Einklang gebracht. Dazu zählte vor allem die Tatsache, dass die Lösung so implementiert werden musste, dass diese an allen Standorten – wenn auch vorerst nur in Österreich und der Schweiz eingesetzt – verwendet werden kann.
Anstatt hohe Ausgaben durch die kurzfristige Anschaffung von Maschinen – um Produktionsspitzen bewerkstelligen zu können – meistern zu müssen, sollte eine gute Planung – auf Basis von historischen Daten, KI und anwenderfreundlichen Möglichkeiten, auf unterschiedlichen Aggregationsebenen Marktentwicklungs-Know-how einfließen lassen zu können – für zuverlässige Prognosen hinsichtlich Bedarfsmengen sorgen. Solche Forecasts, die dank Demand Planning (= Absatzplanung) erstellt werden können, bilden die Basis für die darauf aufbauende Beantwortung von wichtigen Fragen wie: Werden Maschinen in einen Engpass laufen? Müssen Vorkehrungen für das Outsourcen von Produktionen oder für Vorproduktionen getroffen werden? Ist es überhaupt möglich, die prognostizierten Mengen zu produzieren? Müssen dafür neue Maschinen angeschafft werden?
Eine weitere Herausforderung bestand darin, die vielen unterschiedlichen Artikel und Produktausführungen übersichtlich in einem Planungssystem darzustellen und darüber hinaus auch deren historischen Verlauf abzubilden.

Insgesamt 8 Monate dauerte der gemeinsame Weg vom ersten Kick-off-Meeting bis hin zum Go-live Ende April. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurden laufend Abstimmungen durchgeführt. So fanden etwa wöchentliche Jour fixes statt, und nach jeder Umsetzungsphase wurden Workshops mit allen Projektbeteiligten bei GPI organisiert, um die Neuerungen direkt im System durchzuspielen und notwendige Anpassungen unmittelbar vornehmen zu können. Sehr schnell nach Beginn der Zusammenarbeit setzten wir die besprochene Theorie direkt in die Praxis um: Wir entwickelten einen Prototyp, der über Wochen und Monate hinweg immer weiter angepasst und so optimal auf die Bedürfnisse der GPI zugeschnitten wurde. In einem abschließenden User Acceptance Test wurde die neue IBP-Lösung sodann von einem größeren Kreis an Stakeholder:innen seitens GPI auf Herz und Nieren hinsichtlich aller möglichen Prozesse und Use Cases geprüft. Ende April war es schließlich soweit: Der Go-live ging über die Bühne. Und damit für uns ein absolutes Herzensprojekt zu Ende.
„Die Zusammenarbeit war geprägt von einer guten Kombination aus Kompetenz, Spaß und Motivation. Es herrschte durchgängig ein sehr gutes Arbeitsklima zwischen der scc und der GPI, und man merkte, dass alle von Anfang an lösungsorientiert auf ein Ziel hinarbeiteten: Gemeinsam ein Tool zu implementieren, das den S&OP-Prozess bei GPI auf eine neue Ebene hebt.“
Tobias Kreiter
Line of Business Manager Supply Chain Management

Von Österreich und der Schweiz aus in die ganze Welt

Innerhalb der Greiner Packaging International GmbH dienten Österreich und die Schweiz als sogenannte Early Adopters. Deshalb waren neben internationalen Vertreter:innen von GPI vorwiegend Mitarbeiter:innen aus Österreich und der Schweiz federführend in das Projekt involviert. Die Anforderung lautete aber von Beginn an, mit dem System eine globale Single Source of Truth für alle Abteilungen und Standorte der GPI zu erreichen. Das bedeutet: Zukünftig soll jede:r Mitarbeiter:in aus jedem Land des Greiner-Netzwerkes auf dieselben Daten und Informationen in Echtzeit zugreifen, auf dem je nach Funktion zielführenden Aggregationslevel Anpassungen durchführen und Simulationen über mögliche Zukunftsszenarien hands-on durchspielen können. Zudem bieten flexibel einstellbare und optisch ansprechende Dashboards eine ideale Entscheidungsgrundlage in Review-Meetings und eine zielgerichtete Kommunikation innerhalb der Organisation. Derzeit finden bereits Rollouts in weiteren Niederlassungen der Greiner Packaging International GmbH – außerhalb von Österreich und der Schweiz – statt.
„Das Projekt verlief äußerst erfolgreich. Mit der scc als unserem umsetzungsstarken Partner konnten wir SAP IBP kosteneffizient und zügig implementieren. Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen hat die scc es geschafft, unsere Anforderungen im FMCG-Bereich vollständig zu erfüllen. Die gemeinsam entwickelte SAP-IBP-Lösung ermöglicht uns eine umfassende Transparenz entlang unserer Supply Chain und markiert somit den Beginn einer spannenden Weiterentwicklung.“
Philipp Frick
Global Category Manager Supply Chain Excellence bei GPI

Einreichung für den SAP Quality Award 2023

Erfolgreiche Projekte gehören prämiert. Und genau deshalb haben wir gemeinsam mit der Greiner Packaging International GmbH die IBP-Implementierung als Erfolgsprojekt für den SAP Quality Award eingereicht. Ob wir zu den glücklichen Preisträgern zählen werden, wird erst in den nächsten Wochen entschieden. Was aber schon heute feststeht: Für alle Beteiligten war die gesamte Umsetzung vom Beginn bis zum Go-live ein wahrhaftiges Erfolgsprojekt!

FAQs zu SAP IBP - Häufig gestellte Fragen

Was ist SAP IBP?

SAP Integrated Business Planning (IBP) ist eine cloudbasierte Lösung zur Planung von Supply Chains. Sie verbindet Absatz-, Produktions- und Beschaffungsplanung in einem System und ermöglicht datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit.

Welche Vorteile bietet SAP IBP?

SAP IBP ermöglicht eine zentrale Planung, verbessert die Datenqualität und erhöht die Transparenz entlang der Supply Chain. Zu den wichtigsten Funktionen gehören Absatzplanung, Produktionsplanung, Simulation von Szenarien sowie Datenanalyse und Reporting. Diese Funktionen unterstützen eine integrierte Planung. Unternehmen profitieren von genaueren Prognosen und effizienteren Prozessen.

Wie unterstützt SAP IBP die Supply Chain Planung?

SAP IBP integriert alle relevanten Planungsprozesse in einer Plattform. Dadurch können Unternehmen Nachfrage, Produktion und Lieferketten besser abstimmen und schneller auf Veränderungen reagieren.

Wie lange dauert eine Implementierung?

Die Implementierung dauert je nach Projektumfang und Komplexität in der Regel mehrere Monate. In vielen Fällen kann ein System innerhalb von etwa 6 bis 12 Monaten eingeführt werden.

Für welche Unternehmen eignet sich SAP IBP?

SAP IBP eignet sich besonders für Unternehmen mit komplexen Lieferketten, internationalen Standorten oder hohem Planungsaufwand. Vor allem Industrie- und Produktionsunternehmen profitieren von der Lösung.

Was ist der Unterschied zwischen SAP IBP und klassischen Planungssystemen?

Im Gegensatz zu klassischen Systemen arbeitet SAP IBP cloudbasiert und integriert alle Planungsbereiche in einer Plattform. Dadurch sind Daten aktueller und Entscheidungen können schneller getroffen werden.