Reporting ist nicht gleich Reporting
Doch an dieser Stelle sei auch gesagt: Es braucht nicht zwingend für jede Reporting-Anforderung ein Data Warehouse als Grundlage. Wovon unterscheidet sich also nun ein Reporting aus einem ERP-System von einem aus einem Data Warehouse?
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Reporting aus
ERP-System:
ERP-System:
Für operative Analysen wird eher auf das ERP-System zurückgegriffen, weil es auf Live-Daten basiert. Kurzfristigere Handlungen stehen im Fokus.
Beispiel: Mitarbeitende müssen Produktionsutensilien bestellen und haben viele Lieferantinnen und Lieferanten zur Auswahl. Um die beste Wahl zu treffen, analysieren sie die Zahlungsmoral dieser. So wechseln sie von einer operativen Tätigkeit, nämlich dem Anlegen der Bestellung, in eine Analyse, die ihnen verrät, welche Lieferantinnen und Lieferanten in der Vergangenheit etwa pünktlich geliefert haben oder wo es Probleme gab.
Beispiel: Mitarbeitende müssen Produktionsutensilien bestellen und haben viele Lieferantinnen und Lieferanten zur Auswahl. Um die beste Wahl zu treffen, analysieren sie die Zahlungsmoral dieser. So wechseln sie von einer operativen Tätigkeit, nämlich dem Anlegen der Bestellung, in eine Analyse, die ihnen verrät, welche Lieferantinnen und Lieferanten in der Vergangenheit etwa pünktlich geliefert haben oder wo es Probleme gab.
2
Reporting aus
Data Warehouse:
Data Warehouse:
Für Strategisches – beispielsweise um die Unternehmensperformance zu steigern – eignet sich hingegen die Datenbasis eines Data Warehouses besser, denn diese Analysen sind meist langfristig angelegt und schließen auch Daten aus der Vergangenheit ein. Auch künstliche Intelligenz spielt in diesem Bereich eine größere Rolle, weil ein umfangreicherer Datenbestand vorhanden ist, den die KI unter die Lupe nehmen kann, um etwa Prognosen zu erstellen.
Beispiel: Damit lässt sich etwa die Umsatzentwicklung der letzten Jahre betrachten, wodurch Ausreißer sichtbar werden. In weiterer Folge kann so eruiert werden, was die Gründe hierfür waren und wie dies künftig verhindert werden kann.
Beispiel: Damit lässt sich etwa die Umsatzentwicklung der letzten Jahre betrachten, wodurch Ausreißer sichtbar werden. In weiterer Folge kann so eruiert werden, was die Gründe hierfür waren und wie dies künftig verhindert werden kann.
Ein Ort für alle Daten
Eine große Stärke von Data Warehouses ist die Tatsache, dass hier Daten aus unterschiedlichsten Quellen gebündelt werden können. Und das wird in Zeiten der Digitalisierung immer bedeutender, schließlich greifen Unternehmen auf viele unterschiedliche Systeme und Plattformen zurück. Die meisten dieser Produkte verfügen zwar mittlerweile selbst über eine gute Auswertungsmöglichkeit der eigenen Datenbasis – aber eben nur der eigenen. Und das ist das Problem.
Das Data Warehouse ist hingegen ein zentraler Punkt, an dem alles zusammenläuft, gebündelt und verknüpft wird. Und in weiterer Folge eben ausgewertet werden kann. Wenn es also darum geht, das große Ganze abzubilden – und das wird heutzutage immer wichtiger – kommen Unternehmen nicht mehr um eine moderne Datenplattform bzw. ein Data Warehouse herum.
Das Data Warehouse ist hingegen ein zentraler Punkt, an dem alles zusammenläuft, gebündelt und verknüpft wird. Und in weiterer Folge eben ausgewertet werden kann. Wenn es also darum geht, das große Ganze abzubilden – und das wird heutzutage immer wichtiger – kommen Unternehmen nicht mehr um eine moderne Datenplattform bzw. ein Data Warehouse herum.
Die Zukunft heißt: Business Data Fabric
Moderne Datenplattformen bilden auch die Grundlage für das Konzept „Business Data Fabric“. Es ermöglicht Unternehmen, allen Datennutzer:innen aussagekräftige Daten bereitzustellen, einschließlich des passenden Geschäftskontextes und der entsprechenden Logik. Vereinfacht gesagt: Relevante Daten sind für Mitarbeitende einfach, schnell und unkompliziert zugänglich. Denn der Trend geht dabei immer mehr in Richtung Self Service. Das heißt: Der jeweilige Fachbereich soll zum Großteil dazu imstande sein, Berichte selbst zu modifizieren, um nicht bei jeder Anpassung auf die IT-Abteilung zurückgreifen zu müssen. Die IT kümmert sich also zwar um die Grundlagen, die Verantwortung des Reportings wird allerdings mehr und mehr den Fachbereichen übergeben. Und hier sind mittlerweile auch situative Eingriffe möglich, etwa wenn Daten nachträglich hinzugefügt werden müssen.
SAP setzt auch verstärkt auf die Cloud-Technologie, genauso wie Microsoft und deren Datenplattform Microsoft Fabric. Die Tage der klassischen SQL-Datenbanktabellen sind also gezählt, die Ära der modernen Datenbündelung kann beginnen – auch in Ihrem Unternehmen.
Jetzt müssen Sie sich nur noch für ein System entscheiden.
Jetzt müssen Sie sich nur noch für ein System entscheiden.
Ein erfolgreiches Unternehmen kommt heutzutage aufgrund der Menge an unterschiedlichen Systemen bzw. Datenlieferanten – neben Systemen eben auch Geräte und Maschinen – nicht mehr ohne Datenplattform aus. Ob SAP oder Microsoft – unser Vorteil ist, dass wir in beiden Welten zu Hause sind und Sie daher optimal beraten können.
Clemens Stadler
LoB Manager Analytics & Planning