Bernhard machte deutlich, dass Technologie hier eine Schlüsselrolle spielt. Sie hat die Kraft, wertvolle Zeit freizusetzen und Abläufe zu vereinfachen. In modernen Spitälern laufen viele Prozesse über SAP-Systeme – oft unbemerkt, aber unverzichtbar. Von der Aufnahme über Materiallogistik und Personalmanagement bis zur Abrechnung steuern sie die komplexen administrativen Abläufe, die es überhaupt erst ermöglichen, dass die Versorgung reibungslos funktioniert.
„Stellen wir uns den Weg eines Patienten vor: Beim Erstkontakt werden alle notwendigen Daten erfasst – quasi eine digitale Visitenkarte für den Spitalsaufenthalt. Von der Diagnose bis zur Abrechnung wird jeder Schritt im SAP-System dokumentiert. Das klingt technisch, ist aber in der Praxis entscheidend: Es stellt sicher, dass keine Information verloren geht, dass Leistungen korrekt abgerechnet werden können, und dass Ärzt:innen und Pflegekräfte sich auf das Wesentliche konzentrieren können.“
Weniger Klicks, mehr Menschlichkeit
Wie stark kleine Optimierungen den Alltag verändern können, zeigte Bernhard an einem konkreten Beispiel: „Wenn eine Pflegekraft für das Anlegen eines Patienten nur noch acht statt neunzehn Klicks braucht, dann ist das – hochgerechnet auf den Klinikbetrieb – eine enorme Erleichterung. Es reduziert Stress, spart Zeit und verbessert die Interaktion mit den Patient:innen.“
Solche scheinbar kleinen Fortschritte entstehen durch kluges Prozessdesign – und genau hier setzen wir als scc group for healthcare an. Gemeinsam mit der GITG AG entwickeln wir Lösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch den tatsächlichen Arbeitsalltag in Spitälern verbessern. Dabei geht es nicht darum, etwas völlig Neues zu erfinden, sondern Bestehendes intelligenter zu vernetzen und die Interoperabilität zu erhöhen.
„Wir messen die Qualität einer Software daran, wie schnell und fehlerfrei sie bedient werden kann“, so Bernhard. „Technologie ist ein Werkzeug – sie darf die Menschlichkeit im Gesundheitswesen nicht ersetzen, sondern muss sie stärken.“